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	<title>Kommentare zu: EU &#8211; Einbahnstra&#223;e durch das Mittelmeer</title>
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	<description>kritisch, frech, konservativ</description>
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		<title>Von: quadraturacirculi</title>
		<link>http://quadraturacirculi.de/2009/01/29/mittelmeerunion/comment-page-1/#comment-183</link>
		<dc:creator>quadraturacirculi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 10:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>Und was w&#228;re, wenn man von dem Wasserkopf EU einen schritt zur&#252;ck tritt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was w&#228;re, wenn man von dem Wasserkopf EU einen schritt zur&#252;ck tritt?</p>
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		<title>Von: Rechter Europäer</title>
		<link>http://quadraturacirculi.de/2009/01/29/mittelmeerunion/comment-page-1/#comment-182</link>
		<dc:creator>Rechter Europäer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 09:59:08 +0000</pubDate>
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		<description>Was f&#252;r ein Irrsinn. Wir brauchen eine neue Euromed-Politik.
Den Vertretern der europ&#228;ischen Seite muss dabei vorgeschrieben werden, dass sie europ&#228;ische Interessen zu vetreten haben. Offene Grenzen f&#252;r Migranten und Kulturaustausch sind ein Tabu. Man soll sich auf konkreten Nutzen konzentrieren, ohne Idealismus.

- Eindeutige Dominanz Europas in diesen Verhandlungen, also Verhandlungen zwischen EU und einzelnen Staaten der Region, statt mit allen EU und Euromed-Staaten gemeinsam.
- Kein Demokratieexport, stattdessen Anerkennung der Souver&#228;nit&#228;t dieser Staaten in diesem Punkt, sofern sie nicht zu einer Bedrohung Europas werden, sondern mit uns kooperieren.
- Grunds&#228;tzliche Festlegung der europ&#228;ischen Seite auf ein Existenzrecht Israels, wobei die Grenzen von 1967 das Minimum sind, und Israel das Recht hat in Kriegen eroberte Gebiete zu behalten. Andererseits m&#252;ssen die Partnerstaaten diese Sichtweise nicht &#252;bernehmen, damit die EU mit ihnen verhandelt.
- Keine Abkommen zum Kulturaustausch, die von Europa verlangen den Islam oder die Einwanderung aus der Region in Medien und Politik positiv darzustellen. Die europ&#228;ischen Vertreten d&#252;rfen einfach nicht das Recht bekommen &#252;ber sowas zu verhandeln oder sowas zu unterzeichnen.
- Ebenso keine Abkommen &#252;ber die &#214;ffnung der Grenzen Europas. Europa entscheidet weiterhin souver&#228;n dar&#252;ber.
- Verzicht auf Abkommen welche die milit&#228;rischen Interventionsm&#246;glichkeiten Europas in der Region beschr&#228;nken.

So und auf dieser Grundlage:
- Wirtschaftliche und organisatiorische Hilfen, sowie die L&#246;sung konkreter Probleme dieser Staaten.
- Freier Handel
- Rechtssicherheit f&#252;r Investitionen und Besitz
- Abkommen zur Rechtssicherheit von Europ&#228;ern die in die Region reisen oder sich niederlassen, einschliesslich Sanktions- und Interventionsm&#246;glichkeiten.
- Diese Staaten verpflichten sich Illegale in Fl&#252;chtlingslager aufzunehmen, die aus Europa r&#252;ckgef&#252;hrt werden und kooperieren bei der Vermeidung dieser Migration.
- Wir sollten R&#252;stungsbeschr&#228;nkungen durchsetzen, vor allem was Massenvernichtungswaffen angeht, und ein Interventionsrecht aushandeln.
- Zur Stabilisierung der Region muss vor allem etwas gegen demografische Fehlentwicklungen getan werden, dass ist viel wichtiger als Demokratie.
- Diese Staaten k&#246;nnen mit unserer Hilfe &quot;Gated Communitys&quot; aufbauen, wo sich Renter niederlassen um vor Ort gepflegt zu werden.
- Staaten die einerseits sehr gut mit uns kooperieren, jegliche Agression gegen Israel unterlassen, aber andererseits Angriffe durch andere M&#228;chte f&#252;rchten, sollten Sicherheitsgarantien erhalten.
- ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r ein Irrsinn. Wir brauchen eine neue Euromed-Politik.<br />
Den Vertretern der europ&#228;ischen Seite muss dabei vorgeschrieben werden, dass sie europ&#228;ische Interessen zu vetreten haben. Offene Grenzen f&#252;r Migranten und Kulturaustausch sind ein Tabu. Man soll sich auf konkreten Nutzen konzentrieren, ohne Idealismus.<br />
 &#8211; Eindeutige Dominanz Europas in diesen Verhandlungen, also Verhandlungen zwischen EU und einzelnen Staaten der Region, statt mit allen EU und Euromed-Staaten gemeinsam. &#8211; Kein Demokratieexport, stattdessen Anerkennung der Souver&#228;nit&#228;t dieser Staaten in diesem Punkt, sofern sie nicht zu einer Bedrohung Europas werden, sondern mit uns kooperieren. &#8211; Grunds&#228;tzliche Festlegung der europ&#228;ischen Seite auf ein Existenzrecht Israels, wobei die Grenzen von 1967 das Minimum sind, und Israel das Recht hat in Kriegen eroberte Gebiete zu behalten. Andererseits m&#252;ssen die Partnerstaaten diese Sichtweise nicht &#252;bernehmen, damit die EU mit ihnen verhandelt. &#8211; Keine Abkommen zum Kulturaustausch, die von Europa verlangen den Islam oder die Einwanderung aus der Region in Medien und Politik positiv darzustellen. Die europ&#228;ischen Vertreten d&#252;rfen einfach nicht das Recht bekommen &#252;ber sowas zu verhandeln oder sowas zu unterzeichnen. &#8211; Ebenso keine Abkommen &#252;ber die &#214;ffnung der Grenzen Europas. Europa entscheidet weiterhin souver&#228;n dar&#252;ber. &#8211; Verzicht auf Abkommen welche die milit&#228;rischen Interventionsm&#246;glichkeiten Europas in der Region beschr&#228;nken.</p>
<p>So und auf dieser Grundlage: &#8211; Wirtschaftliche und organisatiorische Hilfen, sowie die L&#246;sung konkreter Probleme dieser Staaten. &#8211; Freier Handel &#8211; Rechtssicherheit f&#252;r Investitionen und Besitz &#8211; Abkommen zur Rechtssicherheit von Europ&#228;ern die in die Region reisen oder sich niederlassen, einschliesslich Sanktions- und Interventionsm&#246;glichkeiten. &#8211; Diese Staaten verpflichten sich Illegale in Fl&#252;chtlingslager aufzunehmen, die aus Europa r&#252;ckgef&#252;hrt werden und kooperieren bei der Vermeidung dieser Migration. &#8211; Wir sollten R&#252;stungsbeschr&#228;nkungen durchsetzen, vor allem was Massenvernichtungswaffen angeht, und ein Interventionsrecht aushandeln. &#8211; Zur Stabilisierung der Region muss vor allem etwas gegen demografische Fehlentwicklungen getan werden, dass ist viel wichtiger als Demokratie. &#8211; Diese Staaten k&#246;nnen mit unserer Hilfe &#8220;Gated Communitys&#8221; aufbauen, wo sich Renter niederlassen um vor Ort gepflegt zu werden. &#8211; Staaten die einerseits sehr gut mit uns kooperieren, jegliche Agression gegen Israel unterlassen, aber andererseits Angriffe durch andere M&#228;chte f&#252;rchten, sollten Sicherheitsgarantien erhalten. &#8211; ...</p>
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		<title>Von: dropton</title>
		<link>http://quadraturacirculi.de/2009/01/29/mittelmeerunion/comment-page-1/#comment-181</link>
		<dc:creator>dropton</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 11:59:58 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich bin zum Teil schockiert &#252;ber Deine Ausf&#252;hrungen. Zum Teil sind die Dinge &#252;berhaupt nicht nachvollziehbar, widersprechen der allgemeinen Erkenntnis. So schreibst Du:

1. „Es stellt sich nat&#252;rlich auch die grundlegende Frage, ob der Islam &#252;berhaupt mit den demokratischen Werten und den Menschenrechten kompatibel ist. F&#252;r mich schlie&#223;en sich der Islam und Demokratie vollkommen aus. Ich m&#246;chte fast sagen sie sind ein anschauliches Gegensatzpaar.“

Das h&#246;rt sich an wie von einem Prediger, der die so genannten westlichen Werte allgemein in Frage stellt. Das ist kompletter Unsinn – au&#223;erdem, was ist „der Islam“, denn das sollte besonders in dieser von dir aufgestellten Behauptung zuerst mal er&#246;rtert werden. F&#252;r mich kompletter Stumpfsinn – ich muss dich berichtigen, diese jene grundlegende Frage ist bereits vielmals beantwortet worden.

2. „Woher kommt die irrsinnige Annahme, die EU k&#246;nnte einer r&#252;ckst&#228;ndigen Kultur die Demokratie aufzwingen, und damit eine Lebensweise, die der Islam buchst&#228;blich verachtet?“

Hier zeigt sich, du hast ja &#252;berhaupt keine Ahnung wovon du schreibst. Und dein Eurozentrismus scheint mir ja sehr ausgepr&#228;gt zu sein.

3. „Ein Blick in die Geschichte h&#228;tte auch schon vor diesen Ereignissen deutlich eine Inkompatibilit&#228;t der Kulturen deutlich aufzeigen m&#252;ssen.“

Ich denke du solltest wirklich mal einen Blick in die Geschichte werfen. K&#246;nnte verhindern dass du so einen Unsinn verzapfst. Fang doch gleich mal mit dem Teil an als die Mauren, Juden und Christen friedlich eine Hochkultur in Andalusien erschafften. (f&#252;rs erste: http://www.arte.tv/de/Spanien-unterm-Halbmond/1780448.html)

4. „Es ist ein ehrendes Ziel die Demokratie in alle nichtdemokratischen L&#228;nder zu bringen.“

Achja? Siehe Kuba? Vietnam? Korea? Irak? Nochmals Irak? Afghanistan? U.v.m….

5. „Vergleiche mit der Geschichte hinken oftmals, aber wie wurde der Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken &#252;berwunden? Mir ist nicht bekannt, dass dies mit immensen F&#246;rdermitteln, liberaler Einwanderungspolitik oder Demokratieexport vonstatten gegangen ist, so wie es jetzt mit den islamischen L&#228;ndern gehandhabt wird. Die Sowjetunion und der Warschauer Pakt stellten doch offensichtlich auch eine sicherheitspolitische Bedrohung dar. Dieser Bedrohung wurde jedoch nicht mit einem &#220;berma&#223; an Verst&#228;ndnis und Integration begegnet, sondern mit einer Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“

Nach meinem Verst&#228;ndnis ist hier mehr als hinken bemerkbar. Allein die Aussage der &#220;berwindung des Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken ist schon l&#228;cherlich.
Und den Kalten Krieg und die unfassbare Aufr&#252;stung als „Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“ zu bezeichnen ist das d&#252;mmste was ich jemals geh&#246;rt habe, tut mir leid.

6. „Was z&#228;hlt ist der kulturelle Austausch. Wohl eher die kulturelle Invasion der Unkultur nach Europa.“

Dazu f&#228;llt mir leider wirklich nichts mehr ein…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich bin zum Teil schockiert &#252;ber Deine Ausf&#252;hrungen. Zum Teil sind die Dinge &#252;berhaupt nicht nachvollziehbar, widersprechen der allgemeinen Erkenntnis. So schreibst Du:</p>
<p>1. „Es stellt sich nat&#252;rlich auch die grundlegende Frage, ob der Islam &#252;berhaupt mit den demokratischen Werten und den Menschenrechten kompatibel ist. F&#252;r mich schlie&#223;en sich der Islam und Demokratie vollkommen aus. Ich m&#246;chte fast sagen sie sind ein anschauliches Gegensatzpaar.“</p>
<p>Das h&#246;rt sich an wie von einem Prediger, der die so genannten westlichen Werte allgemein in Frage stellt. Das ist kompletter Unsinn – au&#223;erdem, was ist „der Islam“, denn das sollte besonders in dieser von dir aufgestellten Behauptung zuerst mal er&#246;rtert werden. F&#252;r mich kompletter Stumpfsinn – ich muss dich berichtigen, diese jene grundlegende Frage ist bereits vielmals beantwortet worden.</p>
<p>2. „Woher kommt die irrsinnige Annahme, die EU k&#246;nnte einer r&#252;ckst&#228;ndigen Kultur die Demokratie aufzwingen, und damit eine Lebensweise, die der Islam buchst&#228;blich verachtet?“</p>
<p>Hier zeigt sich, du hast ja &#252;berhaupt keine Ahnung wovon du schreibst. Und dein Eurozentrismus scheint mir ja sehr ausgepr&#228;gt zu sein.</p>
<p>3. „Ein Blick in die Geschichte h&#228;tte auch schon vor diesen Ereignissen deutlich eine Inkompatibilit&#228;t der Kulturen deutlich aufzeigen m&#252;ssen.“</p>
<p>Ich denke du solltest wirklich mal einen Blick in die Geschichte werfen. K&#246;nnte verhindern dass du so einen Unsinn verzapfst. Fang doch gleich mal mit dem Teil an als die Mauren, Juden und Christen friedlich eine Hochkultur in Andalusien erschafften. (f&#252;rs erste: <a href="http://www.arte.tv/de/Spanien-unterm-Halbmond/1780448.html)" rel="nofollow"></a><a href='http://www.arte.tv/de/Spanien-unterm-Halbmond/1780448.html'>http://www.arte.tv/de/Spanien-unterm-Halbmond/1780448.html</a>)</p>
<p>4. „Es ist ein ehrendes Ziel die Demokratie in alle nichtdemokratischen L&#228;nder zu bringen.“</p>
<p>Achja? Siehe Kuba? Vietnam? Korea? Irak? Nochmals Irak? Afghanistan? U.v.m….</p>
<p>5. „Vergleiche mit der Geschichte hinken oftmals, aber wie wurde der Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken &#252;berwunden? Mir ist nicht bekannt, dass dies mit immensen F&#246;rdermitteln, liberaler Einwanderungspolitik oder Demokratieexport vonstatten gegangen ist, so wie es jetzt mit den islamischen L&#228;ndern gehandhabt wird. Die Sowjetunion und der Warschauer Pakt stellten doch offensichtlich auch eine sicherheitspolitische Bedrohung dar. Dieser Bedrohung wurde jedoch nicht mit einem &#220;berma&#223; an Verst&#228;ndnis und Integration begegnet, sondern mit einer Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“</p>
<p>Nach meinem Verst&#228;ndnis ist hier mehr als hinken bemerkbar. Allein die Aussage der &#220;berwindung des Kommunismus in den ehemaligen Sowjetrepubliken ist schon l&#228;cherlich.<br />
Und den Kalten Krieg und die unfassbare Aufr&#252;stung als „Sicherheitspolitik die ihren Namen noch verdiente“ zu bezeichnen ist das d&#252;mmste was ich jemals geh&#246;rt habe, tut mir leid.</p>
<p>6. „Was z&#228;hlt ist der kulturelle Austausch. Wohl eher die kulturelle Invasion der Unkultur nach Europa.“</p>
<p>Dazu f&#228;llt mir leider wirklich nichts mehr ein…</p>
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