Verbietet Sigmar Gabriel – verbietet den UNO-Umweltrat
22. Februar 2009 | Von Ernie Souchak | Kategorie: Umwelt
Der Umweltminister, der bisweilen schon mal wegen seines besonderen Faibles für extrem günstige Billigflüge auffällt, unterstützt einen einzigartigen und in seinen Auswirkungen gar nicht zu beschreibenden Antrag auf dem UN-Gipfeltreffen in Nairobi.
Quecksilber wird verboten
Die Umweltminister der UN-Mitgliedstaaten haben sich in Nairobi auf ein Verbot von Quecksilber geeinigt. Bundesumweltminister Gabriel (SPD) sagte am Donnerstag, in zwei Jahren solle es weltweit aus dem Verkehr gezogen werden. Bis zum nächsten Unep-Verwaltungsrat in Nairobi 2011 soll eine Verordnung erarbeitet werden. Gabriel lobte Amerika, das bislang jeden Fortschritt in der Frage verhindert hatte.Quelle: FAZ, Freitag 20. Februar 2009 (Printausgabe)
Nun ist es endlich soweit. Die UNO beschließt das erste Verbot gegen ein natürlich vorkommendes Metall. Ein Element des Periodensystems wird in naher Zukunft per Verordnung der allwissenden UNO aufhören zu existieren. Eine MRF (Mercury Respond Force) wird sich der Exekutierung des Quecksilberverbots annehmen. Es gilt die totale Eradikation des in Ungnade gefallenen Schwermetalls mit aller Gewalt durchzusetzen. Flüchtige Ansammlungen der terroristischen Substanz werden zur weltweiten Fahndung ausgeschrieben und bei Ergreifung ins Camp X-Ray nach Guantánamo verschafft.
Auch die Erinnerung an das teuflische Element muss unter allen Umständen getilgt werden. Bücher und Geschichte müssen umgeschrieben werden und medizinisches Personal, welches den Frevel begeht Drücke in Millimeter Quecksilbersäule anzugeben, werden vor dem UNO-Umweltrat abschwören müssen bevor sie feierlich auf dem Scheiterhaufen rituell verbrannt werden.
Im Ernst. Keiner zweifelt an der Gefährlichkeit von Quecksilber. Es kann akute, subakute und chronische Vergiftungen verursachen. Deshalb gibt es sicherlich eine Fülle von weltweiten, europäischen und nationalen Vorschriften wie mit diesem Metall zu verfahren ist. Die Einzelheiten sind dem Autor zwar nicht bekannt, es kann aber bei der Gründlichkeit der EU-Bürokraten davon ausgegangen werden, dass alles, von der Art des Materials zu Aufbewahrung bis hin zur Größe und Farbe des Warnhinweises, detailliert vorgeschrieben ist. Reichen diese Regelungen nicht aus? Wieso muss nun Quecksilber weltweit „verboten” werden? Und macht es überhaupt Sinn ein natürlich vorkommendes Element einfach zu „verbieten”?
Und warum ausgerechnet Quecksilber? Es gibt viele Elemente und Verbindungen die viel gefährlicher sind. Wie wäre es mit einem Verbot von Plutonium? Sehr gefährlich. Und das nicht nur in seiner „explodierenden” Form. Trinitrotoluol ist ebenfalls eine besonders gefährliche Verbindung, die bei vielen eine Bombenstimmung verbreitet. Viel gefährlicher noch sind die „leisen” Killer. Meist unbemerkt von der Bevölkerung schlagen diese hinterrücks zu. Radon ist einer dieser heimtückischen Killer. Gerne sucht sich dieses Element seine Opfer im heimischen Keller. Sein Vorkommen in Natursteinen und bestimmten Bodenfliesen führt zu tückischen Bronchialkarzinomen.
Aber noch schlimmer ist die Massenvernichtungsverbindung H2O. Diese hat, wenn sie im Überfluss vorhanden ist, die bösartige Angewohnheit ihrem Opfer die Lungen zu füllen. Dabei spielt es keine Rolle ob diese teuflische Substanz intrinsisch oder extrinsisch Jagd auf ihre Opfer macht.
Vielleicht sollte man auf die weltweite Einhaltung der vorhanden Bestimmungen achten, als jetzt ein Element zu „verbieten”. Dieses Verbot ist eine weitere Panikmache der UNO-Umweltreligion und jeder Umweltminister, der daraus noch politisches Kapital schlagen möchte, gehört verboten.






Wie wenn es keine wichtigere Probleme gaebe als das Quecksilber. Die Politiker haben doch wirklich alle eine Macke. Man kann deren Mist einfach nicht mehr hoeren.