Gazprom Promi Schröder privat zum Händeschütteln mit Ahundsoweiter im Iran
23. Februar 2009 | Von Hyperbel | Kategorie: Politik
Heute Morgen fühlte sich der fleißige Tageszeitungsleser um ein paar Jahre zurückversetzt. In die Schröder Ära. Ex Bundeskanzler mit dem (un-)zweifelhaften Talent, auch seine privaten Interessen niemals aus den Augen zu verlieren, ist freundlich Händeschüttelnd und mit untadelig dunkler Naturhaarfarbe im Bild mit Teherans Holocaustleugner und Unfriedensstifter Richtung Israel Ahmadineshad abgebildet.
Ein Blick aufs Datum der Zeitungsausgabe zeigt aber, dass wir uns immer noch in der Angie-Ära befinden.
Also, was will die deutsche Bundeskanzler Altlast in Teheran? Als Privatperson sei er da, sagt er.
Ne, is klar. Weil eben Ahmadinedschad sicherlich alle deutschen Privatpersonen freundlich lächelnd per Handschlag begrüßt. Eher völlig unwahrscheinlich im Sinne von „ausgeschlossen”.
Über die Beweggründe für Schröders Reise ins schöne Teheran darf also spekuliert werden. Dass sich der erwiesenermaßen mit allen Wassern gewaschene Altkanzler nun dummdreistnaiv zeigt, lässt natürlich Raum für interpretative Paranoia: Haben wir ihn all die Jahre falsch eingeschätzt, den lieben, netten, naiven Bub von nebenan? Oder: Hat der nun seit einigen Jahren privatisierende Schröder in einem akuten Anfall von Mangel an Staatsmachtgefühlen diese Reise unternommen, um wieder im Rampenlicht zu stehen? Gerne auch mit äußerst kontrovers diskutierten Persönlichkeiten des aktuellen Zeitgeschehens? Oder: Ist ihm die Einmischung in deutsche/europäische Außenpolitik bewusst? Ist es ihm am Ende nicht nur sch…egal, welche Signale er setzt, sondern sogar sehr willkommen, die amtierenden deutschen/europäische Politiker hier zu brüskieren? Weil er, Schröder, im eklatanten Gegensatz zu den amtierenden weiß, wie’s geht? Oder hat ihn am Ende vielleicht gar Steinmeier vorgeschickt, weil der Iran als Zielland für eine Auslandsreise eines gewählten deutschen/ europäischen Politikers wenn nicht eine politische Selbstmordszene so zumindest eine totale NoGo Zone ist? Oder: Probt Schröder wie sein ehemaliger Parteigenosse Lafontaine schon einmal für sein politisches Comeback? Vielleicht an der Spitze einer neuen Teheran und erdölfreundlichen Partei mit muselmanischer Auslegung des Grundgesetzes?
Fragen über Fragen.
In der Rheinischen Post mit heutigem Datum (23.2.2009) erklärt uns Rheinhold Michels in seinem Kommentar: „Schröder im Recht”.
Denn schon Barack Obama, der neue amerikanische Maßstab für die Unfehlbarkeit im politischen Zeitgeschehen hätte im Wahlkampf angekündigt als US-Präsident mit Amtskollegen Ahmadinedschad reden zu wollen.
Rheinhold Michels geht sogar so weit zu fragen „Warum sollte Bundeskanzler a.D. Schröder als nicht offiziell entsandter Emissär Deutschlands nicht tun dürfen, was die neue Us-Regierung will: der muslimischen Welt die Hand austrecken?”
Es geht also doch: Der Altkanzler ist an zur Schau getragener Naivität tatsächlich noch zu toppen.
Da wird wochenlang die Beschädigung des Papstes ob seiner Rolle im Fall der Piusbruderschaft Rehabilitationsmaßnahme betrieben und Herr Schröder darf abgesegnetermaßen die Hand des zur Zeit wohl mächtigsten Holocaustleugners schütteln? Wohl kaum. Hoffe ich zumindest.
Ich wünsche mir eine politische Klärung Schröders Rolle in der Nahostpolitik. Ich wünsche mir, dass die Öffentlichkeit nicht darauf hereinfällt, wie hier aufgefordert, mit zweierlei Maß zu messen. Wenn es unverzeihlich ist, dass der Pabst in angeblicher Unkenntnis über die Holocaustleugnung agiert, dann kann es nicht löblich und richtig sein, dass Schröder – vielleicht sogar ungebeten? – die Hand desjenigen schüttelt, der nicht nur realitätsresistent den Holocaust leugnet, sondern auch wiederholt seine feindliche Einstellung gegenüber Israel ausgedrückt hat.
Ich wünsche mir, dass Herr Schröder die polittische Bühne nicht mehr betritt. Auch nicht als Privatmann.





Fuer manche “wichtige” Leute ist es schier unertraeglich nicht mehr im Rampenlicht zu stehen. Ignoriert zu werden tut weh. Dann ist jedes Mittel recht um das Blatt zu wenden. Traurig wenn man ein Nichts geworden ist. Noch trauriger sind die kuemmerlichen Versuche dies zu aendern. Mich widern solche Aktionen einfach nur an.
Dieser Herr Schröder hat als Bundeskanzler Verträge mit Gazprom abgeschlossen, und hat jetzt einen gut dotierten Job dort.
Ein Herr Walter Riester hat als Minister die Staatliche Rente madig gemacht, und privaten Versicherungen
fette Beute beschert. Jetzt hat er “Berater Verträge”
bei eben solchen.
kann mir mal wer erklären was eigentlich Korruption ist ?????ß
Ein gewisser Steinewerfer ohne jeglichen Bildungsabschluß ist heute “Professor ” in den USA.
Für wen hat denn der Politik gemacht ?????