Abschied von der heilen Welt
27. März 2009 | Von quadraturacirculi | Kategorie: ExtrasSehr geehrte Damen und Herren,
tief betroffen hat unsere Reaktion Kenntnis vom Tod des guten Geschmacks in der Schlagerbranche erhalten. Vorbei ist es mit einem niveuavollen “Hossa” oder sozialkritischen Liedern über das zwischenmenschliche Verhalten nach dem einseitigen Kneipenbesuch wie “Herzilein”.
Wo die Barden der Herzensunterhaltung einst noch volle Konzerthallen füllten und selbst Oma sich nicht beherrschen konnte, ihren in die Jahre gekommenen Schlüpfer, den selbst ihre Mutter in Ehren hielt und in dem sie das Mutterkreuz erhalten hat, auf die Bühne zu werfen, herrscht jetzt gähnende Lähmung. Den Stein ins Rollen gebracht hat der Braumeister des Enzians, der Gerüchten zufolge nur aufgrund Dauerselbstversuch des Gebräues die eigene Unerträglichkeit der Leichtigkeit des Seins auf Kaffeefahrten und Betriebsausflügen der Frührentner seinem Publikum nahe bringen konnte. Gemeint ist Heino.

Was war geschehen? Als er (Heino) nach dem Sex mit Hannelore die Brille wieder aufsetzte, mußte er auf einer Internetseite lesen, dass er der Sohn eines Kuhfladens sei. Heino zeigte sich über diese Geschmacklosigkeit empört und hat auch der Bild gegenüber, der er über dieses Ungemach berichtete, seine Geburtsurkunde vorgelegt. Diese Behauptung ist falsch.
Gleichermaßen ungeheuerlich ist auch die Behauptung über seine Musik, die ebenfalls in dieser Weltpresse veröffentlicht worden sind:
Seine CDs zu hören, sei „eine besonders grausame, bestialische und sadistische Art, einen Menschen zu foltern und zu töten“.
Dank einer schnell angeforderten Spezialeinheit und der Mitarbeit von Frau Kalwass konnte Heino überzeugt werden, dass es nicht erforderlich ist, auch bzgl. dieser Sache den Gegenbeweis anzutreten.
Wir bedauern es sehr, dass es Menschen gibt, die arme und unschuldige Sänger so verleumden müssen. Die Leichtigkeit ist aus der Schlagerbranche für immer verschwunden.
Kussi-Bussi-Grüsse
Der Musikbeauftragte




