Lang nichts mehr gefordert
24. Mai 2009 | Von Ernie Souchak | Kategorie: PolitikWas gibt es neues von der Forderungsfront? Also außer dem üblichen linken „gleiches Geld für alle und jeden”, „lobpreiset das Klima – tötet die CO2-Sünder” und „verbietet harte Arbeit und kommerziellen Erfolg – das ist Kapitalismus in Reinkultur” Schmus? Richtig! Sie haben es eventuell vermutet. Die türkischen Berufsforderer haben neue Anliegen an die bösen deutschen Gastgeber.
Was ist diesmal so weltbewegendes, dass man die Integration verweigern muss und sich am Besten gleich an die UNO-Menschenrechtskommission wendet? Gibt es durch die Wirtschafts- und Finanzkrise zu wenig potenzielle „Opfer” zum Abziehen? Wagt es jemand die Verbotsirrtums-Theorie des ehemaligen Verfassungsrichters Winfried Hassemer zu kritisieren? Zweifelt jemand an der Friedfertigkeit des Islams? Mitnichten!
Das Objekt der Beanstandung ist diesmal das Wort „Integration”. Dieses menschenverachtende Wort, das zweifelsfrei noch größere Verderbtheit ausdrückt als „Autobahn” oder „Deutschland”, ist „nicht definiert”. Das behauptet zumindest Chef-Forderer und Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat. „Integration” muss daher aus dem Sprachgebrauch gestrichen und durch das Wort „Partizipation” mit der Forderung nach gleichen Rechten ersetzt werden. In der Begründung heißt es weiter, das Wort „Integration” findet bei den Migranten (bei welchen wohl?) selbst keine Akzeptanz mehr. Es sei mittlerweile erwiesen, dass die Integrationspolitik Deutschlands zu nichts führt. So weit der vom Hirnfraß in Mitleidenschaft gezogene Kolat.
Diese debile Haltung kann auch nur jemand an den Tag legen, der natürlich die besten Absichten für Deutschland im Hinterkopf hat. Weil die Integration gescheitert ist, die Deutschen haben sich als Gastgeber eben nicht genug angestrengt, brauchen wir jetzt die Partizipation. Das heißt im Klartext: Alle Rechte aber keine Pflichten. So stellen sich die Gesprächspartner von Innenminister Schäubles Islamkonferenz die zukünftige Einwanderungspolitik vor. Kein Wunder, dass das Wort „Integration” bei den Migranten auf Ungnade gestoßen ist. Integration impliziert ja auch gewisse Anstrengungen und Zugeständnisse von den zu Integrierenden. Wer sich integrieren will, muss etwas Leisten, mit seinen Möglichkeiten etwas zum Großen und Ganzen beitragen. Herr Kolat, der seine Pappenheimer jedoch bestens kennt, weiß genau, dass seine Leute gar keine Anstrengungen erbringen wollen. Vielmehr wollen sie an dem bereits (durch andere) Erschaffenen partizipieren, ohne auch nur ein Jota zum Erhalt beizutragen. Im Bereich der Faunistik könnte man diesen Unterschied zwischen Integration und Kolatscher Partizipation dem Begriffspaar Symbiose und Parasitismus gleichstellen.
Außerdem, was soll das bedeuten, das Wort „Integration” sei nicht „definiert”? Diese Definitionslücke herrscht offensichtlich nur bei Zuwanderern mit muslimisch geprägter Logik vor. Frauenrecht, ist nicht definiert. Negative Religionsfreiheit, ist nicht definiert. Kultur der Mehrheitsgesellschaft, ist nicht definiert. Respekt vor den Gastgebern, ist nicht definiert. Deutsch lernen, ist nicht definiert. Deutschland, ist nicht definiert.
Aber so wächst zusammen, was schon immer zusammen gehörte, denn der „nicht definierte” Kolat fordert zusammen mit den auch nicht so ganz „definierten” Grünen die Streichung des Optionszwangs im Staatsbürgerrecht. Diese Forderung ist in der Kolatschen Weltanschauung durchaus stringent. Es muss jedem Migranten erlaubt sein wenigstens Staatsbürger in einem definierten Land zu sein. Da Deutschland nicht definiert ist, ist es zwingend gegeben zusätzlich zu dem undefinierten „Partizipationsland” auch Staatsbürger eines richtigen Landes zu sein. Wäre ja auch zu schlimm, sich mit den nicht definierten Eingeborenen des Partizipationslandes auf eine Stufe stellen zu müssen.
Quelle: Türkischer Lobbyist will „Integration” abschaffen







Und die EU Weichei-Politiker werden denen geben was sie fordern. Ist alles nur eine Zeitfrage. Lange wird es nicht mehr dauern.
Nicht definiert. NICHT DEFINIERT
Wer lesen kann ist klar im Vorteil und möge etwaige Wissenslücken im Fremdwörtersektor durch Zurhandnehmen des Fremdwörterlexikons schließen. Da kann man in der x-ten Auflage die gängigsten Fremdwörter nachschlagen, Herr Kolat. Ja, auch Integration.
Aber es paßt natürlich viel besser zur gängigen Gesamthaltung “Fremdwörter bleiben fremd” (Bildung bleibt gleich mit fremd) und per Analogie “Wir bleiben auch am liebsten mindestens ein Stück weit fremd”, und “partizipieren lieber” will heißen, “wir definieren und biegen alles solange um, bis es uns endlich paßt”.
Ist mir schon lange klar, von wem Herr Kolat gewählt werden möchte.
In welchem Land dürfen selbstdefinierte “Fremde” (dass eine solche Selbstsicht auch mit deutscher Staatsbürgerschaft und gefördert von und mit deutschen Steuergeldern möglich ist, macht alles eigentlich noch schlimmer) eigentlich noch wählen, außer bei uns in Gestörtistan? Deutschland ist nicht mehr aufzuhalten auf dem Weg zum Bananenstaat. :zensur:
Hört sich nach dem Ruf nach einem grösseren Löffel an.
@ Dingo
Sie wollen keine “Integration” mehr; haben sie schon, wenn man sich die Zahl der “Integrationswilligen” ansieht.
Sie wollen die “rechtliche Partizipation”, also das verbriefte Recht auf alles. Wo werden ihre RECHTE den eingeschränkt?
@ Ohhh Mann
Ich gebe Dir ja Recht, die Forderung ist allerdings recht geschickt. Lies mal:
...”Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, hat dazu aufgefordert, das Wort „Integration“ aus dem Sprachgebrauch zu streichen. Das Wort sei „nicht definiert“, zitiert ihn die türkische Tageszeitung Sabah.
Statt dessen solle man besser das Wort „Partizipation“ mit der Forderung nach gleichen Rechten benutzen.”...
Integration bedeutet nicht nur Teilhabe an den Rechten, sondern auch an den Pflichten. Gewollt ist allerdings nur die Teilhabe an den Rechten, deutlicher kann man es ja kaum formulieren.
@ Karl
”..mit ohne Koch…”
Teilhabe. Ich sag doch, die rufen nach einem grösseren Löffel.
http://www.youtube.com/watch?v=U98xygonwTM&feature=related
Partizipieren: von etw., was ein anderer hat, etwas abbekommen; teilhaben.
(Fremdwörterbuch/Duden)
Natürlich läßt die allgegenwärtige Haltung, also das Einforderungsprinzip, der muslimischen Minderheit im Abendland darauf schließen, dass nur vom Konto partizipiert werden soll. Oder beim Bestimmen, wer was wo darf.
Aber in dem Wort steckt glücklicherweise genauso drin, dass mann ALLES teilt. Nämlich auch so unangenehme Dinge wie Arbeiten, Bildung, Verantwortung…
Aber so wie ich Kolat hier wieder lese, hat der gar nicht ins Fremdwörterlexikon geschaut – sonst wüsste er ja auch, dass Integration sehr wohl eine definierte Bedeutung hat. Die Zukunft wird es zeigen, dass “Partizipation” plötzlich eine neue, einseitige Bedeutung hat – frei nach Kolat eben.
Oh Herr, lass es endlich Hirn regnen. :o