Lord Moncktons eindringlicher Appell an die USA
25. Oktober 2009 | Von Ernie Souchak | Kategorie: UmweltDer britische Lord Christopher Monckton, ein wirtschaftspolitischer Berater von Margaret Thatcher und leidenschaftlicher „Klimaleugner“, wandte sich bei einem Vortrag an der Bethel Universität in St. Paul Minnesota beschwörend an sein Publikum:
Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen diesen Dezember, nur noch Wochen entfernt, wird ein Vertrag unterzeichnet werden. Ihr Präsident wird unterschreiben. Die meisten Dritte-Welt-Staaten werden unterzeichnen, weil sie sich davon Geld versprechen. Die meisten linken Regierungen der Europäischen Union werden ihn absegnen. Praktisch jeder wird unterschreiben.Ich habe den Vertrag gelesen. Und was darin steht bedeutet, dass eine Weltregierung erschaffen wird. Das Wort „Regierung“ erscheint tatsächlich als erstes von den drei Vorschlägen dieses Werks. Der zweite Vorschlag ist der Reichtumstransfer aus den westlichen Staaten in die Dritte-Welt-Länder, als schüchterne Wiedergutmachung der sogenannten „Klimaschuld“. Weil wir CO2 produziert haben und die nicht. Wir haben das Klima vermasselt und die nicht. Und der dritte Vorschlag dieses neuen Werkes, dieser Regierung, ist die konsequente Durchführung.
Wie viele von Ihnen meinen das Wort „Wahl“ oder „Demokratie“ oder „Stimme“ oder „Abstimmung“ findet in dem 200 Seiten Vertrag eine Erwähnung? Stimmt, es erscheint nirgends. So haben letztendlich die Kommunisten sich aus der Berliner Mauer heraus und in die Umweltbewegung hineingedrängelt. Sie haben Greenpeace übernommen, so dass meine Freunde, die Greenpeace mitgegründet haben, innerhalb eines Jahres, nachdem die Kommunisten übernommen hatten, Greenpeace verließen. Nun, die neue Verherrlichung liegt auf der Hand. Sie sind drauf und dran eine kommunistische Weltregierung zu etablieren. Sie haben hier einen Präsidenten, der mit diesen Ansichten ziemlich stark sympathisiert. Er hat den Friedensnobelpreis bekommen, natürlich wird er unterschreiben.
Das Problem ist nun folgendes: wenn dieser Vertag unterzeichnet wird, bedeutet das, dass er Vorrang vor der amerikanischen Verfassung hat. Und Sie können von dem Vertrag nicht zurücktreten, es sei denn, Sie einigen sich mit allen anderen Staaten, die unterschrieben haben. Und weil Amerika der größte Nettozahler ist, werden sie euch nicht aus dem Vertrag lassen.
Danke Amerika. Du warst das Leuchtfeuer für die Freiheit in dieser Welt. Es ist eine Ehre hier auf diesem Boden zu stehen, so lange er noch frei ist. Doch in den nächsten Wochen, es sei denn, ihr verhindert es, wird euer Präsident mit seiner Unterschrift eure Freiheit, eure Demokratie und eure Menschlichkeit für immer abschaffen. Und weder ihr noch irgendeine nachfolgende Regierung, die ihr wählt, hat die Macht es wieder rückgängig zu machen. Es schaut wirklich so ernst aus. Ich habe den Vertrag gelesen. Ich habe das ganze Zeugs über Weltregierung und Klimaschuld und Durchführung gesehen. Die werden das machen, ob ihr das es möchtet oder nicht.
Aber ich denke hier an dieser Stelle in eurem Land, welches ich liebe und bewundere, es ist hier, eine Sekunde vor Zwölf, dass ihr aufsteht und euren Präsidenten davon abhaltet diesen grauenhaften, diesen planlosen Vertrag zu unterzeichnen. Es gibt kein Problem mit dem Klima, und selbst wenn es das gäbe, würde ein solcher Wirtschaftsvertrag auch nichts nutzen.
[…]
Hat Lord Monckton zu dick aufgetragen?
Noch zwei kleine Anekdoten am Rande: Lord Monckton wurde zu einer Anhörung des amerikanischen Kongresses geladen und sollte den von den Demokraten geladenen Klimapapst Al Gore widerlegen. Aus unerfindlichen Gründen lehnte aber der gute Al Gore einen direkten Schlagabtausch mit Lord Monckton ab.
Lord Monckton erwirkte vor einem englischen Gericht, dass der Al Gore Film „Eine unbequeme Wahrheit“ britischen Schülern nur mit einem Hinweis, es handele sich dabei um einen politischen und keinen wissenschaftlichen Film, gezeigt werden darf. Lord Monckton führte neun Fehler in Gores Film auf, die das Gericht bestätigte.
Der ganze Vortrag von Lord Monckton ist übrigens sehr unterhaltend und informativ. Die zu dem Vortrag gehörende Powerpoint Präsentation kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Wer sich den Vertrag durchlesen möchte, kann ihn sich hier anschauen.





