Israelis klauen den Palästinensern die Organe
4. November 2009 | Von quadraturacirculi | Kategorie: Nachrichten - kompaktDiese Behauptung hatte Schreiberling Botsröm im August dieses Jahres in diesem Artikel aufgestellt. Hier noch einmal ein Auszug daraus:
Ich war in der Gegend und arbeitete an einem Buch, als ich mehrere Male von
UN-Mitarbeitern angesprochen wurde, die sich besorgt über die Entwicklung zeigten. Diejenigen, die mich kontaktierten, waren der Auffassung, daß Körperdiebstahl tatsächlich stattgefunden hat, sie aber nicht in der Lage waren, etwas dagegen zu unternehmen. Im Auftrag meiner Fernsehstation sprach ich mit einer großen Zahl von palästinensischen Familien im Westjordanland und im Gaza-Streifen, deren Söhne ihrer Organe beraubt wurden, bevor sie getötet wurden. Eines der Beispiele, die ich auf dieser unheimliche Reise sah, war der junge Steinewerfer Bilal Achmed Ghanan.Die Uhr schlug Mitternacht, als Motorgeräusche einer israelischen Miltärkolonnen am Rande des Dorfes Imatin im nördlichen Westjordanland gehört wurden. Das Dorf mit zweitausend Einwohnern erwachte und erwartete das Geschehen wie stille Schatten in der Dunkelheit. Einige standen auf Dächern, andere hinter ihren Gardinen, Häusern oder Bäumen, welche im Dunkeln während des Ausgangsverbots Sichtschutz boten. Sie alle hatten eine klare Sicht auf Geschehen das zum Schicksal für den ersten Märtyrer des Dorfes werden sollte. Das Militär hatte die Elektrizität im Dorf unterbrochen und das Gebiet militärisch eingekreist – nicht mal eine Katze hätte sich ohne Lebensgefahr im Freien bewegen können. Der Dunkelheit eisiges Schweigen wurde nur durch leises Weinen unterbrochen und ich kann mich nicht erinnern, ob wir wegen der Kälte oder Aufregung zitterten. Fünf Tage zuvor, am 13. Mai 1992, hatte eine israelische Sondereinheit wegen eines örtlichen Schreiners einen Hinterhalt im Dorf gelegt. Die Spezialeinheit hatte den Auftrag, den 19-jährige Bilal Achmed Ghanan, einen aktiven palästinensischen Steinewerfer, der das Leben der israelische Besatzungsmacht schwer machte, auszuschalten.
Bilal Achmed Ghanan war seit ein paar Jahren einer der führenden Steinewerfer. Daher lebte er zusammen mit anderen Steinwwerfern unter freiem Himmel in den Nablusbergen.
Gefaßt werden bedeutete den Tod, und alle bisherigen Geschichten über Folter machten ihre Lage nur noch unangenehmer. Deshalb blieben sie in den Bergen. Aber aus irgendeinem Grund kam Bilal für einen Tag aus den Bergen herab und wanderte an diesem unglücklichen Tag Mitte Mai unvorsichtig durch das Dorf zum Haus des Schreiners. Warum er an diesem Tag kam konnte nicht einmal sein ältere Bruder Talal beantworten, vielleicht fehlte es an Nahrungsmitteln und die Speicher mussten aufgefüllt werden.Alles verlief nach Plan für die israelischen Spezialeinheiten. Die Zigarette in die Coca-Cola-Dose stopfend, zielt ein Soldat ruhig durch die zerbrochenen Fenster. Als Bilal nahe genug war, betätigt er den Abzug. Der erste Schuss trifft in die Brust. Dorfbewohnern und Zeugen des Vorfalls zu Folge, schoß man ihm dann einen Schuss in jedes Bein. Danach kamen zwei Soldaten aus der Schreinerei und schossen ihm in den Bauch. Schließlich nahmen sie Bilal bei den Füßen und zerrten ihn die 20 Stufen der Steintreppe in die Schreinerei. Die Dorfbewohner erzählten, daß dann Angehörige von UN und Rotem Halbmonds, die in der Nähe waren und die Schüsse gehört hatten, die Betreuung des Verletzten verlangten. Der Streit, wer die Versorgung des Opfers übernehmen würde endete damit, das die israelischen Streitkräfte den schwer verletzten Bilal in einen Jeep luden und in Richtung des Dorfrand wegfuhren. Von dort wurde Bilal in einem Militärhubschrauber zu einem seiner Verwandten mit unbekanntem Ziel verbracht.
Fünf Tage später wurde er im Dunklen zurück gebracht, Tod und verpackt in einem grünen Krankenhaustuch. Als die militärische Kolonne Bilal vor dem Abu Kabir Autopsiezentrum außerhalb Tel Avivs als dem Ort der letzte Ruhe Bilals anhielt, erkannte jemand den israelischen militärischen Führer der Gruppe als Hauptmann Yahya. “Der schwierigste von allen”, flüsterte eine Person in der Dunkelheit in mein Ohr. Nachdem Hauptmann Yahyas Männer den Körper abgeladen hatten wurde der grüne Stoff gegen ein leichtes Baumwollgewebe ausgetauscht und wurden einige männliche Verwandte ausgewählt um ein Loch zu graben und eine Zement-Mischung herzustellen.
Die Leiche des 19jährigen Bilal
Zusammen mit dem scharfen Klang der Schaufeln hörte man gelegentliches Lachen der Soldaten, die Witze rissen bis sie endlich nach Hause gehen konnten. Als Bilal endlich begraben werden sollte kam seine Brust zum Vorschein, und plötzlich wurde klar, was er zu erleiden hatte. Bilal war das erste Opfer das vom Bauch bis zum Kinn aufgeschnitten war und es wurde über die Ursache spekuliert.
Die betroffenen palästinensischen Familien im Westjordanland und Gaza-Streifen waren sich sicher, was mit ihren Söhnen geschah. “Unsere Söhne werden zur Organspende gezwungen”, sagte Verwandten von Khaled aus Nablus zu mir, so z.B. die Mutter von Raed aus Jenin und der Onkel von Machmod und Nafes aus dem Gaza-Streifen, die einige Tagen verschwanden und in der Nacht zurückkamen, getötet und ausgeweidet.
Warum wurden die Toten fünf Tage festgehalten, bevor wir sie begraben konnten? Was passierte mit ihnen in der Zwischenzeit? Und warum wurde, in allen Fällen gegen unseren Willen, eine Autopsie durchgeführt, wenn doch die Todesursache auf der Hand lag? Warum werden die Toten in der Nacht zurück gebracht? Warum eine militärische Begleitung? Warum werden die Friedhöfe bei der Beerdigung geschlossen? Warum wird der Strom abgeschaltet? Fragen die Nafes Onkel bewegen.
Die Familien der getöteten palästinensischen Männer haben sich die Fragen beantwortet.
Quelle
Auf dem Blog heplev wird dieser “Augenzeugen” mit klaren Worten entlarvt. Auszug aus dem Blogeintrag:
Der schwedische „Reporter“ Donald Boström, der behauptete die IDF töte palästinensische Araber und ernte ihre Organe, ist in Israel. Er wählte sich den krankesten linken Journalisten, den er finden konnte, Gideon Levy, um sich von ihm interviewen zu lassen. (Selbst Levy nannte Boströms Artikel „problematisch“.)
Tut Ihnen irgendetwas leid?
Mir tut leid, dass es so viele Lügen über mich gibt. Zum Beispiel, dass man sagt, ich hätte geschrieben, die Soldaten jagten Jugendliche, um ihre Organe zu nehmen. Das ist offensichtlich eine Lüge. Selbst die Palästinenser behaupten so etwas nicht. Und die andere Seite schreibt mit Antisemitismus zu. Das tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich ein politisches Werkzeug geworden bin. Mit tut leid, dass der Artikel dem Kampf für Menschenrechte hier Schaden zugefügt hat. Und vor allem tut mir leid, dass niemand den Artikel ernst nahm und dass sie die Verdachtsmomente nicht untersuchten. Auch in Schweden nahmen sie das nicht ernst.“
Mit anderen Worten: Ihm tut überhaupt nicht leid, dass er einen Artikel schrieb, der andeutete, dass jüdische Israelis blutrünstige, habgierige, kaltblütige Killer sind. Ihm tut nur leid, dass man deswege beleidigt war.
Quelle
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