Büroleiter von Claudia Roth über Seyran Ates: „Morddrohung ist Effekthascherei“
7. November 2009 | Von Ernie Souchak | Kategorie: ExtrasAuf der „Achse des Guten“ findet sich ein höchst informativer Artikel von Paul Nellen über den niederträchtigen Umgang der grünen Parteivorsitzenden Claudia Roth und ihres Büroleiters Ali Mahdjoubi mit der Autorin und Rechtsanwältin Seyran Ates. Was man da über den Bürochef Mahdjoubi erfährt ist schon ein starkes Stück.
Ates sei an den Morddrohungen selber schuld, sie solle sich nicht so anstellen und die Morddrohungen würde sie nur deswegen breittreten, um mit der gewonnenen Öffentlichkeit bessere Verkaufszahlen für ihr neues Buch zu erreichen. Das ist schon sehr niederträchtig, wie es der Titel des Artikels impliziert. Bitte lesen Sie den ganzen Text, es lohnt sich.
Grün ist die Niedertracht
Immer, wenn Spontis und Anarchos sich in den 70er Jahren irgendwo zum Straßenkampf zwischen Berlin-Kreuzberg und Frankfurt-Bockenheim trafen, erklang der Rio-Reiser-Song “Allein machen sie dich ein” von den “Ton, Steine, Scherben”; es war der linke Hit schlechthin, die Hymne der Solidarität. Claudia Roth war damals die Managerin der “Scherben”, sie ist heute Co-Vorsitzende der Bündnisgrünen und Verfechterin des Rechtes auf das Kopftuch, was wiederum der muslimischen Aufklärerin und Autorin Seyran Ates nicht gefällt.Nach Erscheinen ihres neusen Buches “Der Islam braucht eine sexuelle Revolution” ist die streitbare Frauenrechtlerin aufgrund von anonymen Morddrohungen im vergangenen Monat untergetaucht. Roths Büroleiter, der den früheren Lieblingssong seiner Chefin vermutlich nicht mal vom Hörensagen kennt, heißt Ali Mahdjoubi und ist Claudias Schreibapparat zwischen ihren TV-Auftritten. Der hat für die türkischstämmige Ates, wie ein gestern bekannt gewordener Brief Mahdjoubis zeigt, nur kalte Verachtung übrig. Ates hat die Grünen immer wieder heftig wegen deren “Multikulti-Irrtum” kritisiert. Eigentlich ein Grund, sich über Differenzen hinweg jetzt solidarisch mit ihr zu zeigen. Doch die grüne Parteispitze schweigt und, bis auf wenige Ausnahmen, die Partei als ganzes. Bis zur Stunde gibt es kein Wort der Anteilnahme für Ates, keine öffentliche Verurteilung der Drohung. Warum?
Naheliegendste Erklärung: Ates hatte das Sakrileg begangen, den Grünen vor der letzten Bundestagswahl “Scheinheiligkeit” vorzuwerfen. Die Partei nimmt der Anwältin, die schon 1984 knapp den Mordanschlag eines ehrgekränkten Türken überlebte, übel, in einem Artikel der WELT geschrieben zu haben, wen sie auf jeden Fall nicht wählen werde (“bei den Grünen begegnet man den meisten … VerteidigerInnen des Kopftuchs, den meisten Kulturrelativisten und Multikulturalisten”).
Für Hasret Karacuban, Sprecherin des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen NRW, und 25 weitere grüne PolitikerInnen auf Bundes- und Länderebene war das der Anlass, mit Ates in einem Offenen Brief noch vor dem Wahltag gleichsam stellvertretend für die ganze Partei abzurechnen: sie habe grüne “Forderungen und Aktivitäten, um die Teilhabe von Frauen mit Migrationsgeschichte zu fördern und die Gewalt gegen sie zu bekämpfen”, negiert und würde in “restriktive( r) Sichtweise … mit Verboten und Anklagen arbeite(n)” – gemeint ist Ates’ Ablehnung des Kopftuchs -: aus grüner Perspektive “völlig kontraproduktiv” (http://muslime.wordpress.com/2009/09/19/offener-brief-an-seyran-ates/)
Nach der Wahl wurde der Umgang mit der prominenten Islamkritikerin in der Partei vorsichtig infragegestellt. Bei aller Verärgerung über deren Grünen-Schelte: nach Bekanntwerden der Morddrohung sei die Solidarität mit Ates unumgänglich. Einige erinnerten an die Mordaufrufe gegen die Kopftuchgegnerin Ekin Deligöz, eine grüne Bundestagsabgeordnete, auch sie eine türkischstämmige Muslima.





Ates ist für die GRÜNEN unbequem. Fällt sie wegen Ermordung aus, ist das den GRÜNEN nur Recht. Und falls es einer der Lieblinge der GRÜNEN war, dann hat das nichts mit Islam zu tun, wie alles nichts mit dem Islam zu tun hat.
Moin,
man erinnere sich nur an Benno Ohnesorg, der von einem SED-Mitglied erschossen wurde, um seinen Tod danach für die Linken zu instrumentalitieren. Und die RAF, die über Klein, “Putzgruppe”, und Fischer mit den Grünen auf der einen Seite und auf der anderen Seite wieder mit der SED, deren Unrechtsstaat sie als Ruheraum nutzen durfte, verbandelt war. Die Grünen sind damit groß geworden, daß sie sich selbst immer als “Opfer” dargestellt haben und den Tod von Gegnern zumindest billigend in Kauf genommen , wenn nicht gar selbst herbeigeführt haben. Was konnte man von Denen Anderes erwarten?
PS (mal wieder): tut mir leid wegen der Mailadresse, ich habe sie korrigiert…....
In halte es mit Ellen Kositza: http://www.sezession.de/8669/seyran-ates-fordert-sexuelle-revolution-fuer-den-islam.html
Mit Radikalfeministinnen gegen des Islam? Seit` an Seit` mit Alice Schwarzer?
Seyran Ates tickt nicht ganz richtig. Der einzige Beweis für angebliche Morddrohungen sind ihre eigenen Behauptungen.
Diese Frau soll sich nicht als Vertreterin aufspielen und dieses möchtegern Aufmerksamkeitsgehasche zeugt doch von einer Rückratlosigkeit die ihres gleichen erst bei Personen ala Alice Schwarzer findet