Klimawandelbekämpfung wird teuer
11. November 2009 | Von Ernie Souchak | Kategorie: UmweltDie „Weltenergiebehörde“ IEA fordert Entschlossenheit bei der Bekämpfung des Klimas. Die Industriestaaten werden aufgerufen ein wenig Geld in saubere Energie zu investieren und den weniger entwickelten Ländern finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.
Nach ersten Hochrechnungen der IEA beläuft sich die Summe, die für den Klimaschutz mindestens notwendig ist, auf 10,5 Billionen Dollar. Also Peanuts. Damit übertrifft die Klimakostenhochrechnung der IEA sogar die Hochrechnung des Klimaapologeten Nicholas Stern.
Weiter sagt die Energiebehörde einen Ölpreis von 100 Dollar in den nächsten fünf Jahren und bis zum Jahr 2030 einen Ölpreis von 190 Dollar pro Barrel voraus.
Mit Spannung wird eine Hochrechnung des „Club of Rome“ erwartet, die Berücksichtigt, dass es eigentlich gar kein Rohöl mehr geben dürfte und diese nicht vorhandenen Ölreserven reziprok mit dem Verbrauch von Energiesparlampen unter Miteinbeziehung steigender Kuh-Fürze und fallender Windradumdrehungsgeschwindigkeiten verrechnet. Eine erste Prognose von führenden Energiemeinungs-Instituten schätzt das Ergebnis der „Club of Rome“ Rechnung auf die spektakuläre Summe von 75 Fantastillionen. Wobei der Gewinnanteil von Al Gore noch nicht mitberücksichtigt wurde.
Internationale Energiebehörde ruft zu Klimawende auf
Die IEA appelliert an die Industriestaaten, sich zu einer wirksamen Klimapolitik zu verpflichten. Das kostet viel. Doch auch Nichtstun wird teuer.“Von Kopenhagen muss ein Signal ausgehen” sagt Fatih Birol, der Chefökonom der Internationalen Energiebehörde (IEA). “Es ist entscheidend, dass die OECD-Länder sich dort klar für eine effektive Klimapolitik festlegen, selbst wenn kein detailliertes Abkommen erreicht werden kann.”
In vier Wochen beginnt die Klimakonferenz in Kopenhagen. Auf dieser will die internationale Gemeinschaft ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll aushandeln. Die Welt hofft auf einen Durchbruch in der Klimapolitik. Doch es scheint unwahrscheinlich, dass er gelingt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat vor kurzem wissen lassen, es werde wohl keinen Vertrag geben. Die USA, einer der größten Verschmutzer der Atmosphäre, wollen sich keinen international bindenden Verpflichtungen unterwerfen.
Birol fordert dennoch unverdrossen einen tiefgreifenden Wandel in der Energiepolitik. Der Ökonom bereiste in den vergangenen Wochen alle maßgeblichen Länder, um der Politik die Dringlichkeit der Lage klar zu machen: “Es geht um eine ernste Sache. Das ist kein Spiel.”
Schon vor der offiziellen Veröffentlichung ihres Weltenergieberichts während der Kopenhagen-Vorbereitungskonferenz in Bangkok forderte die IEA die verhandelnden Staaten zu weitreichenden Investitionen auf: Man brauche mehr saubere Energie, etwa in der Stromerzeugung – dazu rechnet die IEA auch die umstrittene Kohlendioxidspeicherung unter der Erde (CCS) und die Atomkraft – oder im Individualverkehr. Man müsse Energie effizienter nutzen und zudem die Entwicklungsländer mit Geld und Technologie unterstützen.
Das alles ist teuer. Die Zahlen, zu denen die IEA in ihrer Prognose kommt, sind weit höher als die Ergebnisse anderer Berechnungen, etwa jene des britischen Ökonomen Nicholas Stern: 10,5 Billionen Dollar müssten bis 2030 investiert werden, um einen Wandel zu erreichen, sagt Birol. In Zahlen: 10.500.000.000.000 Dollar.





Kann sich noch wer an “Waldsterben” oder “Ozonloch” erinnern? Frag mich nur, was die sich nach dem Klimawandel einfallen lassen.
Klimawandel ist doch nur ein Tarnbegriff für den Untergang einer ganzen Ära aus Übervölkerung, Verschwendung und Ausbeutung aller Naturgrundlagen und Reserven.
Wenn alles verzehrt ist, geht auch das herrlichste Feuer müde glimmend in Asche über.
Was wird bleiben – ausser dem millionenfachen Aufschrei ” Dafür ist es zu spät” kommt in verbrannten Wäldern und Dioxin -verseuchten Landschaften die Osterrinsel des grossen Verhungerns zum Vorschein
und der Rest ist nicht der Mühe wert.
Vorher ist aber der Raum erfüllt, von Wahrsagern,Propheten und Gesundbetern, die nichts besseres zu
tun haben, als um den heissen Brei herumzureden – bis es keinem mehr gibt.
Der Mensch mag für sich selbst gut sorgen können – aber in der Gemeischaft verhält er sich kaum intelligenter als ein Schimpanse.
An dieser schwachen Stelle wird er daher auch vor den Anforderungen einer weltumspannenden Verant-
wortung scheitern.
Das lässt sich schon heute mit grosser Deutlichkeit erkennen.