Skandal !
29. November 2009 | Von Ostsee | Kategorie: SatireNein. Kein Artikel über Tropfen auf heisse Schweizer Steine.
>>Der Bundesrat hat am Freitag eine Ergänzung von Artikel 3 des Grundgesetzes abgelehnt.
Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg scheiterten mit ihrem Vorhaben, ein „ausdrückliches Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Identität in der Verfassung“ zu verankern.<<
Das , meine sehr verehrtetesten Leserinnen und Leser, ist doch der eigentliche Skandal. Die rechtliche Situation der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Trans- und Intersexuellen gegenüber den anderen , lt. Gesetz, gleichen Menschen , soll tatsächlich nicht weiter verbessert werden.
Damit stehen sie quasi auf einer Diskriminierungsverbotsstufe wie alle anderen Menschen, welche nicht wegen ihres Geschlechts, Abstammung, Rasse, Sprache, Heimat und Herkunft, Glaubens, religiösen oder politischen Anschauungen oder Behinderungen benachteiligt werden dürfen.
Und werden nicht gesondert bevorzugt .
Womöglich verweigert man briefmarkensammelnden, blonden Lokführern oder sächselnden, angelnden Science Fiction Filmfans demnächst auch noch die Aufnahme eines besonderen Antidiskriminierungsparagraphen ins Grundgesetz.
Dann können wir uns den Antrag, einen Grundgesetzparagraphen zum besonderen Schutz von heterosexuellen Bloggern und Bloggerinnen sowie Kommentatoren und Kommentatorinnen gegen Diskriminierungen und Ausgrenzung , ja gleich sparen
Und ein Antidiskriminierungsministerium der heterosexuellen Blogger, nebst parlamentarischen Staatssekretären, Fahrern , Sprechern, Gleichstellungs-, Frauen , Gender Soziales und KonkretesbeauftragtInnen , rückt in weite Ferne . Schade …..





Tja, so sind sie, unsere Oberen. Erst laut überlegen, ob man nicht doch hier und da der Scharija ein bißchen Geltung in Deutschland verschaffen könne, und kurz, bevor es ernst wird, wollen sie sich dann doch ein verfassungsgeschütztes Hintertürchen offenlassen. Die wollen wahrscheinlich gar nicht wirklich baukranisiert werden. Der arme Bürger, der verwirrt danebensteht, weiß gar nicht mehr, was er davon halten soll: Sagt er angesichts iranischer Baukräne, daß doch nicht alles schlecht sei am Islam, ist er ein homophober Bösewicht. Sagt er aber, daß alles schleicht sei am Islam, ist er ein islamophober Gedankenverbrecher.